Große Fuge

Große Fuge
»Was haben Sie 2020 gemacht?« In dem Jahr, in dem die Welt »bewegt ist, miteinmal, stillezustehn«. Als die Straßen »entmenscht« sind, die Stadt ruhiggestellt ist und »die Logik der Rettung« lautet: »Nicht vor Publikum, nicht in dieser Saison«. Während »Wetterwandel« und »Weltenaufruhr« andernorts weitertoben: Im Anthropozän findet der Mekong sein Delta nicht mehr, fressen sich Brände in den trockenen Wald, herrscht ein »Krieg der Landschaften«. Und inmitten all dessen wir – der so moderne, aber...
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Bibliografische Angaben

Personen für Große Fuge

Volker Braun, 1939 in Dresden geboren, arbeitete in einer Druckerei in Dresden, als Tiefbauarbeiter im Kombinat Schwarze Pumpe und absolvierte einen Facharbeiterlehrgang im Tagebau Burghammer. Nach seinem anschließenden Philosophiestudium in Leipzig wurde er Dramaturg am Berliner Ensemble. 1983 wurde Volker Braun Mitglied der Akademie der Künste der DDR, 1993 der (gesamtdeutschen) Akademie der Künste in Berlin. 1996 erfolgte die Aufnahme in die Sächsische Akademie der Künste und in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung. Im Wintersemester 1999/2000 erhielt er die Brüder-Grimm-Professur an der Universität Kassel. Von 2006 bis 2010 war Volker Braun Direktor der Sektion Literatur der Akademie der Künste. Er erhielt zahlreiche...

Volker Braun, 1939 in Dresden geboren, arbeitete in einer Druckerei in Dresden, als Tiefbauarbeiter im Kombinat Schwarze Pumpe und...

Autorenfoto zu Volker Braun
© Roger Melis

STIMMEN

»Braun erweist sich abermals als meisterhafter Komponist mehrstimmiger Texte.«
Tomas Gärtner, Dresdner Neueste Nachirchten
»Seine Worte, zu Sätzen zusammenfindend, sind Bollwerke gegen die Zeit. Einer Zeit jedoch, aus der diese Dichtung wiederum selbst gemacht ist – aber als ihr intimer Widerpart. Volker Braun: Dialektiker auch im Gedicht.«
Gunnar Decker, neues deutschland
»Braun, dialektisch geschult, meistert souverän die mehrstimmige Form der Fuge.«
Rainer Kasselt, Sächsische Zeitung
»Braun erweist sich abermals als meisterhafter Komponist mehrstimmiger Texte.«
Tomas Gärtner, Dresdner Neueste Nachirchten
»Seine Worte, zu Sätzen zusammenfindend, sind Bollwerke gegen die Zeit. Einer Zeit jedoch, aus der diese Dichtung wiederum selbst gemacht ist – aber als ihr intimer Widerpart. Volker Braun: Dialektiker auch im Gedicht.«
Gunnar Decker, neues deutschland
»Braun, dialektisch geschult, meistert souverän die mehrstimmige Form der Fuge.«
Rainer Kasselt, Sächsische Zeitung
»Volker Braun stellt Kontexte her, gleichsam Verunsicherung beim Leser. Ein Mix, der Augen öffnet und Denken entprovinzialisiert.«
Roland Gutsch, Nordkurier
»Eine Weltvermessung ist es, die der aus Dresden stammende Büchnerpreisträger unternimmt, ein Bruch, eine Fuge, in dem es ums Ganze geht ...«
André Schinkel, Frizz (Juni 2021)

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